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Liebe Pudelfreunde,

einige Pudelliebhaber haben sich zusammengetan, um einen eingetragenen Tierschutzverein für diese wunderschöne Rasse zu gründen.

Nun werden Sie sich fragen: "ein Pudel in Not - gibt es so etwas überhaupt?" Doch - und leider sind das keine Einzelfälle. Ehen werden geschieden, die Besitzer sterben, Pudel werden geschlagen, ganz schlecht gehalten, Kinder sind angeblich allergisch und und und...

Der Verlierer ist immer der Pudel, einer der nicht dafür kann und Liebe und Zuwendung braucht. Daher haben wir einen Tierschutzverein gegründet um diesem Elend entgegenzuwirken. Man kann sich gar nicht vorstellen, was für arme Schicksale wir begleitet haben. Unser Ziel ist es, solchen armen Tieren eine Stütze zu sein um wieder eine echte Perspektive für die Zukunft zu geben. Das ist oftmals sehr schwer, denn manche Pudel haben schreckliche Erlebnisse hinter sich und sind gesundheitlich und psychisch völlig fertig.



Bitte unterstützen Sie uns, denn wir sind auf Hilfe angewiesen. Hohe Kosten sind aufzufangen da unsere anvertrauten Schützlinge tierärztlich versorgt werden müssen, in manchen Fällen sind sogar Operationen erforderlich. Daher würden wir uns über eine Spende sehr freuen, denn nur so können wir unsere ehrenamtliche Arbeit sicherstellen.

Unser Spendenkonto:
Volksbank Oberberg eG
BLZ 384 621 35
Kto.-Nr.: 7015622010

Vielleicht möchten Sie einem armen Pudel ein neues zu Hause geben? Rufen Sie uns an. Auch suchen wir ständig Pflegestellen, um Pudel bis zur Vermittlung vorübergehend unterzubringen.



Presseberichte

Ausschnitt aus der Oberbergischen Volkszeitung vom 15.August 2002

Der Verein „SOS Pudel in Not" pflegt und vermittelt vernachlässigte Tiere

Verlierer ist immer der Pudel

Richtig wohl fühlt sich Beppo bei Detlef Pospich. Der Pudel ist fast blind, hat keine Zähne und der Kiefer war gebrochen

fl. Osberghausen. Beppo ist ein ganz armer Kerl. Der weiße Kleinpudel war vor Jahren von den Behörden aus einer Zucht geholt worden. Dort hatte man ihm alle Zähne gezogen. Die Augen waren entzündet, der Kiefer gebrochen. Beppo kam ins Tierheim, war nicht zu vermitteln. Doch die erbarmungswürdige Kreatur fand ein Zuhause - bei Detlef Pospich in Osberghausen. Wie Pospich ist auch Jürgen im Brahm ein Pudelfreund. Mit einigen Gleichgesinnten gründeten sie im Mai vorigen Jahres den Verein „SOS Pudel in Not", einen Tierschutzverein nur für Pudel. Rund 30 Mitglieder zählt der Verein heute bundesweit. Jürgen im Brahm ist Vorsitzender, Detlef Pospich sein Stellvertreter. „Wir haben aber nichts gegen andere Rassen", betonen beide.

Verein pflegt und vermittelt die Hunde

Warum sie den Verein gründeten, darüber gibt eine Info-Schrift Auskunft: „Ein Pudel in Not - gibt es so etwas überhaupt? Doch - und leider sind das keine Einzelfälle. Ehen werden geschieden, die Besitzer sterben, Pudel werden geschlagen, ganz schlecht behandelt, Kinder,sind angeblich allergisch, und, und, und. Der Verlierer ist immer der Pudel."

Gegen Hunde ist auch Detlef Pospich allergisch, nicht aber gegen Pudel - „weil die nicht haaren", erklärt er. Und so tummelt sich neben Beppo auch noch der schwarze Charly in Pospichs Garten. Das Vereinsmitglieder selbst in Not geratene Pudel auf Dauer behalten, ist eher die Ausnahme. Der Verein verfügt über etwa ein Dutzend Pflegestellen, wo Pudel bis zur Vermittlung vorübergehend betreut werden. Doch nicht jeder bekommt einen Hund. Vor der Vermittlung vergewissert sich der Verein, ob der Hund in seinem neuen Zuhause gut aufgehoben ist. Und danach bietet der Verein Herrchen oder Frauchen seinen fachlichen Rat an. „SOS Pudel in Not" holt auch Hundeaus Tierheimen in seine Pflege- stellen. „Für Tierheime sind wir aber kein Vermittlungsbüro", betont im Brahm.

Große Sorgen bereiten dem Verein etliche Pudelzüchter, die nicht dem Verband Deutscher Hundezüchter (VDH) angeschlossen sind. „Da gibt es schwarze Schafe, die sich nicht an die strengen Zuchtvorschriften halten", so im Brahm. Aus solchen Zuchten kommen verhaltsgestörte, bissige und unsaubere Hunde. „Das sind dann die Problemtiere, die wir erhal* ten und die schwer zu vermitteln sind", erklärt Pospich.

In Oberberg sind Pudel eher selten

Pudel gelten als treu, wachsam, verschmust und gelehrig - als Zirkushunde schlagen sie Purzelbaum oder spielen Fußball. Laut Pospich rangiert der Pudel bundesweit auf Rang drei der Hunde-Beliebtheitsskala. Die Verbreitung ist jedoch regional sehr unterschiedlich. In Züchter-Hochburgen wie etwa dem Ruhrgebiet gehören Pudel zum Alltagsbild, in Oberberg hingegen werden sie viel seltener gehalten. „Dennoch könnten wir hier noch einige Pflegestellen gut gebrauchen", sagt im Brahm.

Wer mehr über „SOS Pudel in Not" erfahren möchte, ist beim Sommerfest des Vereins am Samstag, 24. August, ab 16 Uhr an der Turnhallen-Gaststätte in Osberghausen willkommen. Mit dabei: die Volkslieder-Sängerin Annett Damm - und etliche Pudel.

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