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Brief von Daisy und Frau Kinast

Liebe Pudelfreunde,

endlich habe ich meinen Film fertig abgeknipst und kann die versprochenen Bilder von Daisy schicken.

Ist sie nicht ein toller Pudel geworden? Sie ist aber nicht nur äußerlich total verändert, sondern auch im Wesen ein ganz anderer Hund. Ich habe sie kastrieren lassen und entgegen der Behauptung, daß ein Hund dann ruhiger wird, ist sie nur noch ein Übermut und hat nur Unsinn im Sinn. Wenn ich telefoniere oder mich aus einem anderen Grund nicht um sie kümmere, klaut sie mir die Sticker aus den Blumentöpfen oder geht in den Garten um Löscher zu buddeln. Dann kommt sie mit einem strahlenden Gesicht an als wenn sie sagen wollte "ich habe wieder was Feines gemacht". Mein Gartenhaus mußte ich schon unten herum mit Brettern zu machen, weil sie da immer runter gekrochen ist und wie ein Ferkel wieder zum Vorschein kam.

Als sie operiert war, habe ich ihr einen Schlafanzug genäht damit sie nicht so einen ollen Kragen tragen mußte. Eines Tages ist sie mit dem Strampler in den Gartenteich gefallen. Die sah vielleicht aus! Die Beine voller Schlamm und die grüne Mütze bis im Häubchen. Ich mußte sie mitsamt Anzug in die Dusche stecken. Am selben Abend pinkelte sie den zweiten Anzug naß, so daß ich abends um 22.30 Uhr noch einen neuen Anzug nähen mußte. Aber was tut man nicht alles aus Liebe zum Hund. Aber sie gibt mir die Liebe ja vielfach zurück. Obwohl meine Hunde alle sehr auf mich bezogen waren, sie ist ja die Nummer 4, war noch keiner so dankbar und voller Liebe wie Daisy. Am liebsten hätte sie den ganzen Tag Tuchfühlung. Ihre Angst hat sich auch faßt ganz gelegt, nur vor dünnen Stöckchen gerät sie in Panik. Ein Zeichen, daß sie damit geschlagen wurde. Anfangs ist sie ja nicht von meinen Beinen gewichen beim Spaziergang, aber jetzt rennt sie in großen Kreisen über die Wiesen und spielt mit Ihren Freunden. Auf unseren Retriever ist sie eiferüchtig und weist ihn in die Schranken. Das arme Mädchen traut sich gar nicht mit mir zu schmusen. Dabei ist sie doch für drei Wochen bei mir. Bei mir im Haus wohnt ja auch ein Dackelmädchen und wir gehen immer zusammen spazieren. Da haben alle ihre Freude.

So, nun haben Sie etwas aus Daisy´s Leben gehört. Ich hoffe, Ihnen eine kleine Freude gemacht zu haben zum Dank für alle Ihre Arbeit. Nun wünsche ich Ihnen noch viel Erfolg bei Ihrer Arbeit.

Mit den herzlichsten Grüßen

Daisy und Frau Kinast


Daisy als sie ankam
 
Daisy nach 6 Monaten



Brief von "NELLY", den SOS Pudel in Not e.V. vermittelte

Hallo Ihr Lieben!

Heute habe ich endlich mal die Zeit gefunden, meinem neuen Herrchen diesen Brief zu diktieren. Die ersten drei Wochen waren aber auch streßig! Alles neu; die Familie, die Gegend, die anderen Hunde und die Unterkunft. Es gibt hier viele alte Männer, vor denen ich immer noch unheimliche Angst habe; sogar mein Herrchen habe ich am Anfang erst einmal in die Hand beißen müssen, aber jetzt mache ich diesen Fehler nicht mehr, denn ich habe gemerkt, daß der Alte eigentlich kleine Pudel sehr gerne hat. Aber ein gesundes Mißtrauen gegenüber Fremden habe ich mir bewahrt! Kein nicht zu meiner Familie Gehörender darf in unser Haus eindringen ohne daß ich ihn wenigstens einmal angeknurrt habe. Der andere Hund (Daisy) ist eine Enttäuschung, der will nicht mit mir spielen. Dafür lassen die Kinder mich manchmal überhaupt nicht zur Ruhe kommen. Immer muß ich Tennisbälle holen! Als Trost kraulen die Kinder mich oft und gehen auch mit mir Gassi. Manchmal darf ich sogar im Bett am Fußende schlafen. Es gibt hier auch Familien, die auch ein vierbeiniges Mitglied haben. Manche mag ich; aber nicht alle. Aber am liebsten mag ich diese zweibeinigen fliegenden Dinger, besonders die Schwarzen. Dafür zerreiße ich sogar meine Leine. Oh Mann, was hat Frauchen geschimpft! Geschimpft hat sie auch, als ich meine feuchten stinkenden Hinterlassenschaften in die Wohnung gelegt habe. Aber das Problem ist ganz einfach zu lösen: ich sage das ich raus muß und einer geht mit mir den Weg entlang und ich kann mich erleichtern. Und noch was: die Alte versucht immer wieder, mir wegzulaufen aber das schafft die nicht. Ich glaube, daß heißt Joggen. Sind eigentlich alle Zweibeiner so langsam? Alles in allem glaube ich, daß ich doch einen guten Fang gemacht habe, auch wenn ich nur den drittniedrigsten Rang im Rudel habe, denn ich habe das Gefühl, die Zweibeiner haben mich wirklich gerne.

Ich hoffe, daß Ihr weiterhin meinen Artgenossen auch ein so schönes Leben verschafft!

Freundliche Grüße

NELLY

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